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Gründungsgeschichte des VfR Schleswig e.V.

Am 24. September 1919 gründeten 37 Männer die "Freie Turnerschaft Schleswig". Die Gründungsversammlung fand in dem Lokal "Zur deutschen Eiche" am Stadtweg statt. Die Freie Turnerschaft Schleswig gehörte dem Arbeiter- Turn- und Sportbund an und war organisiert im 3. Kreis das ATSB Bezirk 2.

Gründungsmitglieder waren Martin Mahnke, Otto Plöhn, die Brüder Pötters, Ernst Stribirski, die Familien Reimer, Petersen und Adolf Fischer. Bald darauf wurden eine Fußballabteilung und eine Wassersportabteilung gegründet. 1933 wurde die Freie Turnerschaft von den Nationalsozialisten verboten und am 21. April jenes Jahres aufgelöst.

1921 gründeten Lehrer Pätzhold, Dr. Jäckel und Georg Hoffmann den Verein "Rasensport". Rasensport war vorher die Fußballabteilung des VfR Schleswig.
Die Rasensportler zählten zu den spielstärksten Mannschaften des Bezirkes Ost/West und spielten in der höchsten Spielklasse des Landes.

Ludwig Gosch, Jacob Rosenboom, Arthur Thiesen, Otto Scheel und Papa Nitsche leiteten den Verein. Gespielt wurde auf dem Stadtfeld und später am Schloss Gottorf. Aufgrund der Ereignisse wurde 1938 der Spielbetrieb eingestellt und der Verein Rasensport aufgelöst. 1945 standen alle Vereine vor einem schwierigen Neubeginn. Am 4. Oktober 1945 wurde die "Freie Turnerschaft Vorwärts Schleswig" durch Emil Oelerich, Ernst Montag, Hans Schmidt, Reinhold Maas, Willi Heide, Gustav Zelle, Adolf Fischer und Heinz Becker gegründet.

Am 18. August 1950 wurde "Freie Turnerschaft Vorwärts" in "Vorwärts Rasensport" umbenannt.

Am 21. September 1956 erfolgte erneut eine Umbenennung in "Verein für Rasensport Schleswig e. V.".
Die 1. Vorsitzenden Dr. Jürgen Walbohm und später Hermann Detlefsen haben den Verein mit großem Geschick geführt.

Von 1966 - 1993 war Erwin Augustin der 1. Vorsitzende. Erwin Augustin hat als Jugendobmann, 2. Vorsitzender und 1. Vorsitzender erfolgreich für den VfR Schleswig gewirkt. Sein viel zu früher und plötzlicher Tod hat im VfR eine große Lücke hinterlassen. In seiner Zeit fiel die Inbetriebnahme der neuen Sportplätze und des Jugendheimes am Altfeld.

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